"Die Menschheit sehnt sich seit je her nach höheren Lebenszielen, nach Gemeinsamkeit, nach der Kunst, Menschlichkeit über vernichtende Kriege zu stellen, und danach, Edelmut über Tyrannei zu erheben."


Jaroslav Veris

Im Herbst 2019 (20. 9. - 13. 10.) zeigt die Galerie Arthouse Hejtmánek eine Ausstellung aus dem umfangreichen Nachlass nach Jaroslav Veris. Sie bietet einen umfassenden Querschnitt durch sämtliche Etappen des Künstlers, wobei auch seine Zeichnungen und Illustrationen nicht zu kurz kommen. Begleitet wird die Ausstellung von einer Publikation über Jaroslav Veris, der reichlich Bildmaterial beigefügt ist.

Jaroslav Veris (1900-1983)

Der unter dem bürgerlichen Namen Jaroslav Zamazal geborene Schüler von Prof. Preisler, Nechleb und Krattner an der Prager Akademie der Bildenden Künste lebte in der Zwischenkriegszeit abwechselnd in Frankreich und in Tschechien. In seinem umfangreichen Werk erarbeitete er sich seinen eigenen malerischen Ausdruck, der auf den ersten Blick erkennbar ist. Seine Maltechnik war kompliziert, nicht den kleinsten Fleck eines Bildes überließ er dem Zufall. Er schuf seine Gemälde auf jene Art, wie dies die alten italienischen und niederländischen Meister taten – er befasste sich sogar damit, wie sie ihre Farben gemischt hatten, wie sie diese auf die Leinwand aufgebracht hatten, und er ahmte sogar die Patina der Bilder dieser Zeit nach. Von hier ging er zum impressionistischen Portrait französischen Stils über, und zur neuklassizistischen glatten Malerei. Auch seine Zeichnungen bestechen mit ihrer Feinheit und der Genauigkeit ihrer Ausführung. Nach dem Krieg ließ er sich im böhmischen Landesteil nieder, wo er sich u. a. noch dem Entwurf von Theaterkostümen und Szenenbildern sowie Plastiken widmete.

 


 
 
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