Lot 04
RENAISSANCE-TURNIERRÜSTUNG

167 cm (h)

Rufpreis
850 000 CZK
   |   31 481 EUR
Geschlossener Helm, zweiteiliges Visier. Zu Kampfbeginn, wenn der Ritter mit seiner Lanze attackierte, war das Visier geschlossen. Wurde der Kampf mit dem Schwert weitergeführt, so klappte der Ritter den oberen Teil des Visiers auf und das Gesicht wurde vom unteren Teil geschützt. Die Visierschlitze sorgten für eine ausreichende Versorgung mit Atemluft. Im hinteren Teil des Helms befindet sich eine Halterung für einen Federbuschen. Die Schultern werden von einer Halsberge mit zu den Schultern verlängertem Nackenschirm, dem Pauldron, geschützt, an den mithilfe von Zapfen das gelenkige Armzeug befestigt wird. Der vordere Harnisch mit den Armlöchern und Brechrändern ist mit einem Rüsthaken zum Auflegen der Lanze versehen. Der linke Armschutz ist im Schulterbereich breiter und gegen Speerstöße verstärkt. Verstärkter Ellenbogenschutz, Handschuh in Faustform. Das abnehmbare Fußzeug aus Lamellen schützt den gesamten Oberschenkelbereich. Vollmetallschuhe mit eingeschlossener Wade. An der Schulter ist als Kennzeichnung die Kontrollmarke der Stadt Augsburg (Pinienzapfen) eingeprägt. Ausgestellt: Die kalte Schönheit von Plattenpanzern – Burg Bítov, Die Rosenberger und ihre Reise durch die Geschichte – Wallenstein’sche Reitschule in Prag, 2011.