Lot 84
Karel Malich (1924 - 2019) SCHWARZE PLASTIK

80 x 100 cm (h x b)

Rufpreis
450 000 CZK
   |   16 667 EUR
Erzielter Preis
1 200 000 CZK
   |   44 444 EUR
preis ohne Aufpreis
Karel Malích ist einer jener Künstler, die aktiv zur Gründung der tschechischen Nachkriegskunstszene beigetragen haben. Gleich im akademischen Jahr 1945 begann er an der Pädagogischen Fakultät der Universität Prag Bildnerische Erziehung und Ästhetik zu studieren. Zu seinen Professoren zählten u.a. Cyril Bouda, Karel Lidický und František Kovárna. In den Jahren 1950-53 setzte er sein Studium an der Akademie der bildenden Künste im Atelier von Vladimír Silovský fort. Er beteiligte sich an der Gründung der bildnerischen Gruppen Proměna (Veränderung) und Křižovatka (Wegkreuzung). Das dargebotene Werk gehört in die Schaffensperiode des Autors, in der er insbesondere mit Plexiglas und Draht experimentierte. Erstmals versucht hatte er sich in der Arbeit mit diesem neuen Material im Jahr 1968, im Rahmen des Symposiums Artchema in Pardubice. Die Plastik repräsentierte bei der Austellung in der Galleria Nazionale d'Arte Moderna in Rom im Jahr 1969 die moderne tschechoslowakische Kunst. Das Werk stammt aus der Sammlung von Josef Wagner, dem Sohn des gleichnamigen Bildhauers. Schwarzes nicht transparentes Plexiglas. Auf der Rückseite eine Ausstellungsetikette.